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1. April 2016

Salz im Haar, Sand zwischen den Zehen

Liebe Wasserratten und alle die, die es werden möchten,

wenn ihr auch nur ein klein wenig übrig für das nasse Element habt, dann wird euch der Süden von Lombok gefallen: Surfen, Entspannen und Schnorcheln machen hier so richtig Spaß.

Ich für meinen Teil war gerade erst meine Surfkenntnisse auffrischen (Top: Strand 'Selong Belanak', Surfkurs von 'Kimen Surf') und habe auch meine Panik vorm Schnorcheln vor der Küste von Gili Nanggu erstmals erfolgreich abgelegt. Das fühlt sich richtig gut an.

Entspannt war es an den folgenden Stränden: Tanjung A'an und Seger Beach. Baden und Abhängen kann man dort vom Feinsten. Ein Tagestrip oder ein Ausflug mit dem Roller von Kuta aus genügen dafür völlig. Wir waren jetzt eine Weile in Kuta, ein recht cooles Surferdorf.

Sonstiges in Kuta:
Frühstücken solltet ihr unbedingt im Corner Shop. Dort gibt es richtig frische Leckereien und vor allem guten Kaffee.
Ein richtiges Tophotel erwartet euch mit Kies Villas. Die Pools und die Dusche unter freiem Himmel sind umwerfend.
Schonender für euer Budget sind die Bombora Bungalows. Mein Fazit lautet saubere und freundliche Umgebung, passt prima.

Aktuell sind wir in Sengiggi, einem Zwischenstopp, um uns um die weitere Tour zu kümmern. Jetzt, in der Nebensaison, ist dieses Mini-Städtchen aber quasi tot. Die Hotelpreise sind ab-so-lut niedrig, der Trekkingpfad auf den Gipfel hat gerade erst geöffnet. Was wir wann unternehmen ist bis dato noch offen. Aber es wird langsam konkreter. ;) Mehr dann bald.

Bis die Tage!

16. Februar 2013

Wie aus dem Katalog


Ihr Lieben,

Ich hab mich laenger nicht gemeldet. Man koennte das schlampig nennen. Oder Urlaub. Ach, ihr kennt das doch. Und versteht das sicher. ;) Falls ihr mit Postkarten rechnet: Ich hab vor Ewigkeiten welche gekauft, aber noch keinen Finger gekruemmt. Selbes Spiel... ;)

Apropos Urlaub: Sansibar ist traumhaft. Ich hatte im letzten Post schon erwaehnt, dass mein erster Eindruck super ist, was sich noch verstaerkt hat in der letzten Woche. Das liegt am Wetter (etwa 32 Grad im Schnitt), den teilweise stark vereinsamten Straenden, dem guten Essen (was das Meer hergibt: Fisch, Meeresfruechte, Hummer). Das klingt nach 08/15-Urlaub, in dem man sich kaum bewegt. So ist es momentan eigentlich auch. Seit einer Woche ist wirklich nur rumliegen und geniessen angesagt. Und das kann man hier verdammt gut. Martin und ich sind nach zwei Tagen in Stone Town in den Norden (Kendwa) gefahren, wo ich den schoensten Strand seit langem gesehen habe. Bluetenweiss und ganz fein. Dazu klares Meerwasser und ein gemuetliches Hotel. Perfekt, um die Seele baumeln zu lassen. Da stoert es auch nicht, dass beim Abendessen dreimal der Strom ausfaellt. Das erlebt man hier mindestens einmal am Tag. Mal fuer ne Stunde, mal nur ganz kurz. Man gewoehnt such erstaunlich schnell daran. ;)

Nach drei Tagen sind wir zurueck an den Flughafen gefahren, um Hoe-Sen abzuholen. Mit ihr gings ab zur Ostkueste (Bwejuu). Hier passiert tatsaechlich gar nichts. Malerische, kleine Fischerboote schweben nahe der Kueste im Wasser, einmal am Tag ziehen Kuehe an dir vorbei. Das versetzt dich beinahe in Trance, wenn du in der Haengematte luemmelst.



Fuer eine Nacht sind wir nahe Paje untergekommen, dem Kitesurf-Mekka. Das Wasser ist bei Flut kilometerweit ganz seicht und die Windbedingungen in der Regel ausgezeichnet. Perfekte Bedingungen also. Ich denke, das probieren wir spaeter noch aus.
Unser Hotel (kilima kidogo) ist spitze, die Besitzerin Deena eine traumhafte Gastgeberin. Sie stammt aus Suedafrika und versprueht unter anderem mit ihrem afrikaans-Akzent unfassbar viel Charme. Vielleicht kommen Hoe-Sen und ich spaeter zurueck. :)

Fuer die naechsten zwei Tage geht es wieder zurueck nach Stone Town, wo wir zu einem Musikfestival gehen. Es dauert insgesamt vier oder fuenf Tage und ist eines der musikalischen Highlights der Insel. Endlich afrikanische Musik. das hoert man in den Unterkuenften in der Regel nicht. Gleiches gilt fuer traditionell Essen, nach suhaheli Art. fuer mich unverstaendlich, aber die hiesige Hotellobby weiss offenbar, was sie da tut. auf das Festival freue ich mich in jedem Fall ganz besonders. Zum Glueck sind wir grade in der Gegend.

Am 18.2. geht's fuer Martin dann nach Hause. Was Hoe-Sen und ich danach anstellen, wissen wir noch nicht. Kendwa muss ich ihr aber zeigen. Kitesurfen wollten wir aber auch. Schau mer mal, wir sind ja noch ein bisschen hier.

Bis bald!

Der Countdown läuft

"La vida es corta pero una sonrisa sólo precisa un segundo." [altes kubanisches Sprichwort] Warum verrate ich euch Binsenweishe...