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7. August 2014

Holpriger Start

Ihr Lieben,

vor ein paar Stunden noch war ich im heimischen München, im Moment sitze ich in Vancouver (Kanada).



Es wäre kein echter Jasmin-Trip, wäre in den paar Stunden dazwischen nicht schon direkt was schief gelaufen. Und das, trotz dem ich mich einen Tag vor Abflug extra nochmals wegen des Flugs mit dem Reiseveranstalter besprochen hatte.

Der Plan
Gebucht war ein Direktflug von Frankfurt nach Seattle, am 6.8., mit Condor. Klingt einfach.

Die Realität
Trotz entsprechender Reisebestätigung per Mail, zugehöriger Flugnummer etc. konnte ich das Abflugterminal auf der Website des Frankfurter Flughafens nicht finden. Aber auch nach 3 Anrufen beim Reiseanbieter bestätigte man mir noch, dass der Flug wie beschrieben gebongt sei.



Nach etwaigen Warteschleifen und mehreren Ansprechpartnern hat sich dann heraus kristallisiert, dass ...
... die Flugnummer falsch war und ich deswegen nicht online einchecken konnte.
... der Condor-Flug gar nicht nach Seattle, sondern "nur" nach Vancouver ging. Weiterflug mit einer anderen Fluglinie vorgesehen. Welche genau wusste ich eine Stunde vor Abflug. Ohne Gate. ;)
... der Aufenthalt in Vancouver 3h beträgt.
... dass ich statt Economy in die etwas höher gestufte Premium Economy eingebucht war.

Was soll ich sagen? Mit dem Reiseveranstalter habe ich noch ein Hühnchen zu rupfen. Ich bin grade müde, weil ich bisher noch nicht geschlafen habe. Aber entspannt. Und am Ende hat doch alles gepasst.

In knapp 2h bin ich in Seattle. Ron holt mich dort ab. Ich bin startklar. ;)

Bis demnächst!





4. August 2014

Hello America!

Ihr Lieben,

ihr habt es mitbekommen: Relativ kurzfristig hat es sich ergeben, dass ich wieder ab ins Ausland verschwinden kann. Ich bin daher noch nicht ganz im Urlaubsmodus angekommen.

Aber mein Ziel ist mir total wichtig: die vorerst letzten beiden Haken auf meiner recht vollständigen Kontinentliste zu setzen. Dieses Ziel möchte ich noch dieses Jahr erreichen. Und weil mir neben der Antarktis noch Nord- und Südamerika fehlen geht es erst einmal ab in die USA und nach einer Woche weiter nach Ecuador.

Die Reisevorbereitung laufen langsam aber sicher an (= gepackt habe ich noch nicht wirklich). Aber immerhin habe ich noch Zeit bis Mittwoch früh, wenn mich die Bahn an den Frankfurter Flughafen kutschiert. ;)

Ich melde mich mit Neuigkeiten aus Ami-Land, sobald ich kann.

Bis dahin heißt es bye-bye und bis bald,
eure Jasmin


3. Februar 2013

Küste war gestern

Ich bin seit gestern in Tansania. Ein kurzer Rückblick auf die Zeitspanne seit dem letzten Eintrag: der vorletzte Stop in Südafrika hieß Jeffreys Bay. Ein Surferparadies der extraklasse. Hochrangige Surfer aus aller Welt kommen ab Mai hierher, um sogenannte supertubes zu reiten. Das sind diese Riesenwellen, die gut und gerne 50 Meter und hoeher werden können und dann einen Tunnel bilden, durch den die Wellenreiter dann scheinbar mühelos gleiten. Diese Art Wellen habe ich leider weder gesehen, geschweige denn geritten. Gott bewahre. Aber trotzdem war es ein gutes Gefühl, mal wieder durchs Wasser zu pesen und ein Board in der Hand zu haben. Unter die Füße habe ich es leider nicht bekommen, aber der letztes Surfkurs ist immerhin schon drei Jahre her. ;)

Die Tage in Jeffreys Bay (auch Jay Bay genannt) waren die entspanntesten. Das Hostel war toll, die Leute offen, der Strand klasse und das Meer quasi mein bester Freund. Ich war morgens immer recht früh wach und musste einfach an den Strand. War einmal joggen, einmal wg. einiger Bierchen am Vorabend nur spazieren. Immer gegen 6 Uhr, aber das macht mir nichts aus. Die Sonne geht gegen 5.30 auf und erst gegen 20 Uhr unter. Das muss man ausnutzen! Die Temperaturen sind erträglich, 24-26 Grad, Brise, Wassertemperatur ca 20 Grad. Ein kleines Paradies.

Wir sind von Jay Bay aus auch in den Ado Elephant Park gedüst. Wir haben dafuer zu viert ein Auto gemietet Port. Mit dem Auto kann man dort im Park herumfahren, auf markierten Straßen, bzw Pfaden. Von dort aus kann man dann mit etwas Glück die Tierwelt beobachten, ähnlich einer Safari. Gesehen haben wir tatsächlich einige: Zebras, diverse Springbockarten/ Gazellen, 'Pumbas' (ihr kennt doch sicher das Schwein aus Koenig der Löwen?) und natürlich jede Menge Elefanten. Einmal sogar eine riesige Herde, die uns quasi über den weg gelaufen ist. Mit jungen Elefanten und auch einem richtig kleinen Baby. Wir waren nur am Staunen, sag ich euch.

Ich war bis dahin immer noch unterwegs mit den beiden Norwegerinnen. Wir sind schon nach wenigen Tagen so zusammengewachsen, dass wir darauf angesprochen wurden, ob wir nicht Schwestern seien. Ich kann euch sagen, sie sind wirklich etwa ganz besonderes. Ich bin froh, dass ich sie kennenlernen durfte und wir unsere Reiseroute so gut in Einklang bringen konnten. Mein letzte Tag in Südafrika war auch gleichzeitig der Abschied von den maedels. Das war hart. An dieser Stelle keine details, aber gab feuchte Augen auf allen Seiten. :/ Ich vermisse sie jetzt schon.

Am 1.2. bin ich also mit dem Flieger von Port Elizabeth ueber johannesburg nach Dar Es Salaam (Tansania) geflogen. Zu meiner Überraschung hat mich Martin vom Flughafen abgeholt. Das war echt ne Nummer. Immerhin kam er gegen Mittag nach ca 23h Flug aus Australien hier an. Aber so ist er halt.

Mein erster Eindruck von Tansania: fuehlt sich ersten Moment wie Indien an. Laut, der Verkehr ist chaotisch, viele Menschen auf und neben den Strassen, kleine Verkaufsbuden bestimmen das Straßenbild. Aber: die Menschen hier sind nicht so aufdringlich wie in Indien. Ja, sie präsentieren ihre Waren. Aber wenn du nicht interessiert bist, lassen sie sich in Frieden und ziehen weiter. Gleichzeitig ist es trotz der vermeintlichen Unordnung sauberer als in Indien. Die Geruchswelt ist nicht vollgesogen von markanten Gerüchen wie Gewürzen, Abwasser oder Abgasen. Aber vergessen wir mal Indien: Tansania mit Südafrika zu vergleichen ist sehr schwer. SA ist sehr stark westlich gepraegt, dass man es im ersten Moment beinahe kaum als europäisches Ausland bezeichnen kann. Verrückt.



Egal, schon heute ging's weiter mit dem Flieger nach Arusha. Gerade haben wir die Truppe kennengelernt, mit der wir auf Safari gehen werden. Amis, Kanadier und Belgier sind an Board. Wird sicher ne nette Kiste. Morgen früh brechen wir auf und campen. Ich erzähle euch dann nächste Woche, wie's war.

Bis bald, ihr Lieben!

13. Januar 2013

Auf nach Süden: Tour durch Afrika

Ihr Lieben,

am 15. Januar ist es wieder soweit: In Frankfurt wird ein Flieger abheben, der mich der Sonne entgegen fliegt. Dieses Mal steht Afrika auf dem Plan.

Den ersten Abschnitt meiner Reise verbringe ich in Südafrika. Ausgangspunkt meiner Reise ist Kapstadt im westlichen Süden des Staats. Ich möchte zuerst 4-5 Tage die Stadt und die direkte Umgebung erkunden. Ein paar tolle Tipps habe ich von Freunden und Kollegen erhalten, die schon dort waren. Anschließend werde ich mit einem regionalen Busanbieter nach Osten aufbrechen. Wie lange ich wo genau sein werde, weiß ich jetzt noch nicht. Da ich am 1. Februar von Port Elizabeth aus über Johannesburg nach Dar Es Salaam (Tansania) jette, bleibt mir aber leider nicht viel Zeit, um das große Areal genauer zu erkunden. Wenn keine Weißen Haie aufkreuzen und etwas Puffer bleibt, wird aber ein wenig Zeit zum Surfen drin sein. ;)

Hier eine Karte von Google Maps für euren Überblick:


In Dar Es Salaam treffe ich mich dann mit Martin, mit dem ich schon Indien unsicher gemacht habe. Wir kommen beide am 1.2. an, übernachten und fliegen am 2.1. weiter nach Arusha, das liegt ebenfalls in Tansania. Während einer 7-tägigen Safari werden wir ein Dorf von Massai besuchen und versuchen, die "Big Five" (Elefant, Nashorn, Leopard, Löwe und Büffel) in einem Nationalpark zu entdecken. Hier ist Camping angesagt - alles unter erfahrener Reiseleitung in einer Gruppe von etwa 14 Menschen.

Am 8. Februar geht's dann auch schon zum letzten Punkt unserer Reise: Sansibar. Die Insel liegt vor der Küste Tanasanias und soll traumhaft schön sein. Bis zu Heimflug am 25. Februar bin ich dort. Was wechselt ist die Reisebegleitung: Hoe-Sen, eine Freundin, die ich während dem Studium kennengelernt habe, bereichert uns ab 14. Februar (ob das Datum genau ist, weiß ich nicht, aber die Richtung stimmt) und wird mit mir die letzten Tage verbringen. Martin fliegt bereits am 18.2. wieder nach Sydney zurück. Wir werden die Zeit mit Wassersport, Radeln und viel Entspannung tot schlagen.

Hier auch Tansania im Überblick:

Ich bin dankbar dafür, dass ich bereits seit Ende Dezember Urlaub habe, denn die ausgedehnte Vorbereitungszeit konnte ich gut gebrauchen. Und das nicht nur, weil man an Weihnachten in seinem Tun leicht ausgebremst ist: Es mussten Abstimmungen zwischen meinen beiden Reisebegleitern und mir getroffen werden. Alleine bis das stand, wurde noch einiges umgeworfen. Routen festlegen, ein Visum für Tansania auf die Schnelle beantrage, Impfungen und Medikamente einsammeln.



Ging nicht immer reibungslos, aber im Endeffekt lief alles gut. Die letzten Tage fand hier und da noch eine Verabschiedung statt, und die allerletzten Kleinigkeiten habe ich auch schon eingekauft. Ein bisschen Nervenkitzel war also schon dabei. Jetzt, zwei Tage vor Reiseantritt, ist der größte Teil der Organisation fix. Meine Sachen liegen bereit und ich bin startklar. Und ich freue mich riesig. Mehr dann bei Gelegenheit.

Bis bald,
Jasmin

8. November 2009

Auf geht's!

Ich bin im Reisefieber. Wirklich. Seit Tagen habe ich eine Verabschiedung nach der nächsten hinter mich gebracht und jetzt endlich habe ich meine Sachen gepackt, Musik auf den MP3-Player geladen bis er übergequollen ist und freue mich zum ersten Mal seit langem total auf den Flug. Der hatte mir bisher Kopfschmerzen bereitet, da ich in Sachen schlafen "ein wenig" anspruchsvoll bin. Aber selbst das ist mir jetzt gerade in diesem Moment egal.

Ab Frankfurt geht es heute Nacht dann erst einmal Richtung Singapur, wo wir einen kurzen Tankstop einlegen. Danach fliege ich weiter nach Sydney, wo ich das Flugzeug wechseln werde und wenig Stunden später endlich an meinem ersten, richtigen Ziel fernab der Heimat ankomme: in Christchurch/Neuseeland. Die Stadt ist mit ihren mehr als 350.000 Einwohnern relativ groß für neuseeländische Verhältnisse. (Man muss dabei bedenken, dass Neuseeland flächenmäßig etwa nur ein Viertel so groß wie Deutschland, aber nur 4,2 Mio. Einwohner zu verzeichnen hat. Aber vielleicht finde ich trotzdem ein paar mit denen ich abhängen kann...)

Was ich im Land der langen, weißen Wolke* erleben werde, werde ich euch bei Gelegenheit verraten - aber jetzt muss ich erst einmal hinkommen.

Bis demnächst!


*Bei den Maori heißt Neuseeland Aotearoa (=eine lange weiße Wolke).

Der Countdown läuft

"La vida es corta pero una sonrisa sólo precisa un segundo." [altes kubanisches Sprichwort] Warum verrate ich euch Binsenweishe...