An alle, die sich Sorgen aufgrund der Buschbraende machen: ich befinde mich im Bundesstaat New South Wales, die verheerenden Feuer wueten in Victoria, nahe Melbourne. Zwischen mir und den Feuern liegen ueber 12h Autofahrt - das sollte erst einmal reichen, um unversehrt zu bleiben. Ausserdem regnet es heute (bei immerhin 23 Grad) und es bleibt wohl bewoelkt uebers Wochenende. Bitte macht euch keine Gedanken, ja? ... ;-)
Kussi gen Heimat
Das Tagebuch für alle Daheimgebliebenen.
Viel Spaß beim Schmökern!
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18. Dezember 2009
14. Dezember 2009
Urlaub ohne Panne? Denkste!
Wenn ihr glaubt, so eine Reise ist immer nur von perfektem Wetter gepraegt, voellig unkompliziert und pannenfrei, dann habt ihr euch gewaltig geschnitten. Aber was erzaehl ich euch: ihr kennt mich ja. Ohne die ein oder andere Schieflage waer's ganz sicher nicht mein Trip... :-) Es folgt eine Zusammenfassung:
Als mich Scott zu den Gerkens auf die Farm gebracht hat, haben wir uns fuer den Weg ueber die Scenic Route entschieden, die wie alle Kuestenstrassen ein paar schoene Aussichtspunkte bereit haelt. Als wir auf einem relativ abgelegenen Punkt angelangt waren, sprang unser Auto nicht mehr an. Aber wir konnten es anschieben und einen Huegel hinunter rollen, so dass wir in Null-Komma-nichts wieder mobil waren. Als Scott spaeter am Abend mit seiner Mom telefonierte, kam heraus, dass das ein bekanntes Problem des Wagens war - aber das im Moment unserer Abreise nicht von grosser Wichtigkeit zu sein schien und so hatte das niemand fuer erwaehnenswert gehalten...
Die erste groessere Krise habe ich auch noch in Neuseeland erlebt, als ich von Hokitika nach Nelson reisen wollte. Schon morgens gings los, als ich meinen MP3-Player an dem Laptop meiner Zimmernachbarin laden wollte und er danach nicht einen Mucks mehr von sich gegeben hatte. Kein An- und Ausschalten, kein Ruetteln, es ging gar nichts mehr. Ich wurde unruhig, weil ich so viele ungesicherte Videos drauf hatte und zusaetzlich eine laengere Busfahrt anstand, die ohne Musik einfach unendlich lang werden wuerde. Trotz allem musste ich los, um meinen Bus zu erwischen, aber der war zu spaet. Durch einen Zufall traf ich in der Naehe der Bushaltestelle ein paar meiner Mitbewohner, die mir helfen wollte, das Problem zu finden. Ich wollte gerade Richtung Hostel aufbrechen, als mir auffiel, dass ich den Bus um Haaresbreite verpasst hatte, denn ich er kam aus einer anderen Richtung als erwartet und ich habe ihn schlicht uebersehen (was in einem kleinen Kaff eigentlich kaum machbar ist - aber es ging!). Resultat: Busfahrerin war sauer und ich nur heilfroh, dass ich grade noch rechtzeitig kam.
Damit aber nicht genug, denn als wir einen halbstuendigen Stop bei den Pancake Rocks einlegten, habe ich meine ersten Kiwi-Voegel gesehen. Nachdem ich die dann auf Photos verewigt und einen Smalltalk mit einem amerikanischen Paerchen gehalten hatte - ja, da war mein Bus dann weg. Nachdem ich mich wieder eingekriegt hatte, habe ich in der nahe gelegenen Kaffee-Bar, einem Postkartenstand und schliesslich im Souvenir-Laden meine Geschichte erzaehlt, nur um dann per Telefon von der Busgesellschaft zu hoeren, dass man den Bus nicht erreichen kann, da es weder Funk- noch Telefonempfang bis zum naechsten Halt gibt, der eine Fahrtstunde entfernt liegt. Das war das erste und einzige Mal, dass ich ein Auto angehalten habe. Und gleich das erste Paerchen, das ich anhielt, war so nett mich nach Westport zu fahren (obwohl sie dort gar nicht hin wollten). Und ja, wir haben es tatsaechlich geschafft, den Bus zeitig zu erreichen. Oh Mann, ich habe im ersten Moment richtig geschwitzt. Klar war die Busfahrerin wieder sauer, aber in dem Moment war ich einfach nur bester Dinge, weil sich das Chaos des ersten Moments wieder relativ problemlos aufgeloest hat. (Immerhin haette man auch ohne mich weiter nach Nelson fahren koennen, mein Gepaeck am Strassenrand abstellen oder mir eine saftige Extragebuehr aufdruecken koennen). Und das war ungelogen die erste und einzige selbstverschuldete Panne - ganze drei Wochen nach meiner Ankunft!! ... Das waren uebrigens auch die einzigen beiden Male, die ich in den vergangenen Wochen zu spaet irgendwo hingekommen bin. Es war einfach nicht mein Tag. Uebrigens: Schon abends lief der MP3-Player aus irgendeinem Grund wieder und ich habe seit diesem Tag keine Kiwi-Voegel mehr gesehen. Ich habe im Endeffekt also alles richtig gemacht! :-D
Als wir am gestrigen Sonntag entlang der Great Ocean Road gefahren sind, hat mich mal wieder einer der weniger besuchten Aussichtspunkte interessiert und so sind Dan und ich auf einen Huegel gefahren, um die Aussicht dort zu geniessen. Nach einem kurzen Spaziergang waren wir zurueck am Auto und dort gab die Batterie der Fernbedienung den Geist auf. An sich nichts Schlimmes, denn die Tueren lassen sich auch manuell oeffnen. Allerdings gibt es eine Wegfahrsperre, die weniger leicht zu umgehen ist - zumindest fuer laienhafte Autoknacker wie uns. Auch nachdem wir die Fernbedienung zerlegt, die Notfallplan der Bedienungsanleitung auswendig gelernt und beinahe einen Kopfstand gemacht hatten, hatte sich nicht viel getan. Erst dann fiel uns die nahe gelegene Farm auf. Nach einer beherzten Jogging-Einlage traf ich dort auf Nadine, die zufaelligerweise eine passende Batterie fuer unsere Fernbedienung zur Hand hatte. Das war deutlich mehr, als wir erwartet hatten. Ihr koennt euch den Jubelschrei ausmalen, den ich raus gelassen hatte, als wir in der Lage waren, das Auto zu starten... *lach* Ende gut, alles gut!
Auf der Fahrt von Melbourne nach Sydney dann hatten wir einen unplanmaessigen 3h-Stop, weil die Oel-Anzeige des Busses permanent gegen die Tatsache zur Wehr setzte, dass sich ausreichend Oel in der Oelwanne im Bus befand. Und das mit einem ohrenbetaeubenden Piepton, sobald der Bus anfuhr. Aber auch hier fand sich ein neuer Bus. Und waehrend der Busfahrt bin ich von einem indischen Paerchen mit einer waermenden Decke und einem leckeren, indischen Gericht bedacht worden. So schlimm war's also nicht - im Gegenteil.
Ich schaetze, so viel Zufall, bzw. glueckliche Zusammentreffen muessen einen Preis haben - wann ich den schuldig sein werde weiss ich jetzt noch nicht, aber er wird sicher hoch ausfallen... *lach* Ich erzaehl's euch, sobald ich die Rechnung bekomme.
Bis demnaechst!!
Als mich Scott zu den Gerkens auf die Farm gebracht hat, haben wir uns fuer den Weg ueber die Scenic Route entschieden, die wie alle Kuestenstrassen ein paar schoene Aussichtspunkte bereit haelt. Als wir auf einem relativ abgelegenen Punkt angelangt waren, sprang unser Auto nicht mehr an. Aber wir konnten es anschieben und einen Huegel hinunter rollen, so dass wir in Null-Komma-nichts wieder mobil waren. Als Scott spaeter am Abend mit seiner Mom telefonierte, kam heraus, dass das ein bekanntes Problem des Wagens war - aber das im Moment unserer Abreise nicht von grosser Wichtigkeit zu sein schien und so hatte das niemand fuer erwaehnenswert gehalten...
Die erste groessere Krise habe ich auch noch in Neuseeland erlebt, als ich von Hokitika nach Nelson reisen wollte. Schon morgens gings los, als ich meinen MP3-Player an dem Laptop meiner Zimmernachbarin laden wollte und er danach nicht einen Mucks mehr von sich gegeben hatte. Kein An- und Ausschalten, kein Ruetteln, es ging gar nichts mehr. Ich wurde unruhig, weil ich so viele ungesicherte Videos drauf hatte und zusaetzlich eine laengere Busfahrt anstand, die ohne Musik einfach unendlich lang werden wuerde. Trotz allem musste ich los, um meinen Bus zu erwischen, aber der war zu spaet. Durch einen Zufall traf ich in der Naehe der Bushaltestelle ein paar meiner Mitbewohner, die mir helfen wollte, das Problem zu finden. Ich wollte gerade Richtung Hostel aufbrechen, als mir auffiel, dass ich den Bus um Haaresbreite verpasst hatte, denn ich er kam aus einer anderen Richtung als erwartet und ich habe ihn schlicht uebersehen (was in einem kleinen Kaff eigentlich kaum machbar ist - aber es ging!). Resultat: Busfahrerin war sauer und ich nur heilfroh, dass ich grade noch rechtzeitig kam.
Damit aber nicht genug, denn als wir einen halbstuendigen Stop bei den Pancake Rocks einlegten, habe ich meine ersten Kiwi-Voegel gesehen. Nachdem ich die dann auf Photos verewigt und einen Smalltalk mit einem amerikanischen Paerchen gehalten hatte - ja, da war mein Bus dann weg. Nachdem ich mich wieder eingekriegt hatte, habe ich in der nahe gelegenen Kaffee-Bar, einem Postkartenstand und schliesslich im Souvenir-Laden meine Geschichte erzaehlt, nur um dann per Telefon von der Busgesellschaft zu hoeren, dass man den Bus nicht erreichen kann, da es weder Funk- noch Telefonempfang bis zum naechsten Halt gibt, der eine Fahrtstunde entfernt liegt. Das war das erste und einzige Mal, dass ich ein Auto angehalten habe. Und gleich das erste Paerchen, das ich anhielt, war so nett mich nach Westport zu fahren (obwohl sie dort gar nicht hin wollten). Und ja, wir haben es tatsaechlich geschafft, den Bus zeitig zu erreichen. Oh Mann, ich habe im ersten Moment richtig geschwitzt. Klar war die Busfahrerin wieder sauer, aber in dem Moment war ich einfach nur bester Dinge, weil sich das Chaos des ersten Moments wieder relativ problemlos aufgeloest hat. (Immerhin haette man auch ohne mich weiter nach Nelson fahren koennen, mein Gepaeck am Strassenrand abstellen oder mir eine saftige Extragebuehr aufdruecken koennen). Und das war ungelogen die erste und einzige selbstverschuldete Panne - ganze drei Wochen nach meiner Ankunft!! ... Das waren uebrigens auch die einzigen beiden Male, die ich in den vergangenen Wochen zu spaet irgendwo hingekommen bin. Es war einfach nicht mein Tag. Uebrigens: Schon abends lief der MP3-Player aus irgendeinem Grund wieder und ich habe seit diesem Tag keine Kiwi-Voegel mehr gesehen. Ich habe im Endeffekt also alles richtig gemacht! :-D
Als wir am gestrigen Sonntag entlang der Great Ocean Road gefahren sind, hat mich mal wieder einer der weniger besuchten Aussichtspunkte interessiert und so sind Dan und ich auf einen Huegel gefahren, um die Aussicht dort zu geniessen. Nach einem kurzen Spaziergang waren wir zurueck am Auto und dort gab die Batterie der Fernbedienung den Geist auf. An sich nichts Schlimmes, denn die Tueren lassen sich auch manuell oeffnen. Allerdings gibt es eine Wegfahrsperre, die weniger leicht zu umgehen ist - zumindest fuer laienhafte Autoknacker wie uns. Auch nachdem wir die Fernbedienung zerlegt, die Notfallplan der Bedienungsanleitung auswendig gelernt und beinahe einen Kopfstand gemacht hatten, hatte sich nicht viel getan. Erst dann fiel uns die nahe gelegene Farm auf. Nach einer beherzten Jogging-Einlage traf ich dort auf Nadine, die zufaelligerweise eine passende Batterie fuer unsere Fernbedienung zur Hand hatte. Das war deutlich mehr, als wir erwartet hatten. Ihr koennt euch den Jubelschrei ausmalen, den ich raus gelassen hatte, als wir in der Lage waren, das Auto zu starten... *lach* Ende gut, alles gut!
Auf der Fahrt von Melbourne nach Sydney dann hatten wir einen unplanmaessigen 3h-Stop, weil die Oel-Anzeige des Busses permanent gegen die Tatsache zur Wehr setzte, dass sich ausreichend Oel in der Oelwanne im Bus befand. Und das mit einem ohrenbetaeubenden Piepton, sobald der Bus anfuhr. Aber auch hier fand sich ein neuer Bus. Und waehrend der Busfahrt bin ich von einem indischen Paerchen mit einer waermenden Decke und einem leckeren, indischen Gericht bedacht worden. So schlimm war's also nicht - im Gegenteil.
Ich schaetze, so viel Zufall, bzw. glueckliche Zusammentreffen muessen einen Preis haben - wann ich den schuldig sein werde weiss ich jetzt noch nicht, aber er wird sicher hoch ausfallen... *lach* Ich erzaehl's euch, sobald ich die Rechnung bekomme.
Bis demnaechst!!
Zwerg in der riesen Stadt
Ich bin gerade in Sydney angekommen und ich fuehle mich wie ein kleines Lego-Maennchen in einer zu gross geratenen Barbie-Stadt. Hier ist alles mit Weihnachtsflaggen bestueckt und laut und bunt. Prinzipiell ja das richtige fuer mich. Aber ich bin noch ein wenig zu erschlagen von der Busfahrt hierher. Die hat mich satte 17h gekostet (mit Unterbrechung, Buswechsel und Busausfall, bedingt durch eine Stoerung irgendwo in der Elektrik). Und das nach einem kompletten Tag Autofahrt entlang der Great Ocean Road. Letzterer hat sich wiederum gelohnt, denn nach anfaenglichem Nieselregen hat sich entlang der Kuestenstrasse am Sonntag Sonne eingestellt. WOW! Sollte ich das naechste Mal hierher kommen, dann bitte nur noch mit dem Motorrad und dann will ich die gesamte, wunderbar kurvige Strecke damit abfahren. Das war wirklich traumhaft. Die ersten Koalas habe ich uebrigens schon entdecken koennen! Die faulen Tierchen sind echte Pfundskerle. Ausser fuers Schlafen und Essen koennen sie sich fuer nicht viel begeistern. Joa mei...
Aber zurueck zur Geschichte: Dan und ich waren naemlich ein wenig im Stress, weil wir am Samstag erst am Nachmittag los gefahren sind, bedingt durch meinen Frisoertermin, die Verspaetung meiner Frisoerin, die noch nicht gepackt Tasche von Dan und einigen anderen Kleinigkeiten. Aber wie auch immer, wir haben es geschafft, ich habe wieder einige unglaubliche Bilder geschossen und nein, die gibt es immer noch nicht zu sehen... :-)
Ich versuche derzeit auszumachen, ob ich Weihnachsten am Strand von Byron Bay (Surfer-Paradies) oder in Brisbane verbringen soll. Das ist nicht ganz so einfach, weil ich Natalie nicht erreich, die ich noch aus der Schule, bzw. vom Studium in Pforzheim kenne, sie aber nicht erreiche. Ich wuerde Weihnachten dann doch gerne mit jmd verbringen, den ich ein bisschen besser kenne als 15 Minuten. ;-)
Bis demnaechst!!
Aber zurueck zur Geschichte: Dan und ich waren naemlich ein wenig im Stress, weil wir am Samstag erst am Nachmittag los gefahren sind, bedingt durch meinen Frisoertermin, die Verspaetung meiner Frisoerin, die noch nicht gepackt Tasche von Dan und einigen anderen Kleinigkeiten. Aber wie auch immer, wir haben es geschafft, ich habe wieder einige unglaubliche Bilder geschossen und nein, die gibt es immer noch nicht zu sehen... :-)
Ich versuche derzeit auszumachen, ob ich Weihnachsten am Strand von Byron Bay (Surfer-Paradies) oder in Brisbane verbringen soll. Das ist nicht ganz so einfach, weil ich Natalie nicht erreich, die ich noch aus der Schule, bzw. vom Studium in Pforzheim kenne, sie aber nicht erreiche. Ich wuerde Weihnachten dann doch gerne mit jmd verbringen, den ich ein bisschen besser kenne als 15 Minuten. ;-)
Bis demnaechst!!
12. Dezember 2009
Melbourne!? Melbourne!!
Ihr werdet's mir nicht glauben, aber ich bin immer noch hier in Melbourne. Der Grund? Puccini. Und 'La Boheme'. Ihr kennt die Oper nicht? Ich mittlerweile schon und das ist der Kultur(haupt)stadt Melbourne zu verdanken. Ein paar Freunde aus dem Hostel haben mich darauf aufmerksam gemacht und nach kurzer Bedenkzeit habe ich mein Busticket fuer Sydney umgebucht.
Gestern abend fand also diese Open Air-Auffuehrung statt, die nicht nur atemberaubend, sondern auch kostenlos war (was mich ein bisschen an "Das Fest" in Karlsruhe erinnert hat). Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals eine Oper besucht zu haben, mir war kam aber spontan in den Sinn, wie Richard Gere in Pretty Woman zu Julia Roberts sinngemaess sagte: 'Entweder man hasst die Oper, oder man liebt sie.' Ich denke, ich liebe sie. Oder die Menschen, mit denen ich das erlebt habe. Zu sechst sassen wir (zeitweise etwas verfroren) inmitten hunderter von anderen Menschen, die eine Art Picknick mit der Oper verbanden. Es war so untypisch fuer das, was man sich sonst unter einer Opernauffuehrung vorstellt. Aber es war gut, einfach nur schoen!
Und was noch besser ist: Gestern waehrend der Auffuehrung hat mir Dan angeboten, mit mir die Great Ocean Road abzuklappern - in zwei Tagen , wie ich es mir gewuenscht hatte. Manchmal kann ich gar nicht fassen, wie sich grossartige Gelegenheiten auftun - und ich so viele davon nutzen kann.


Oh, und eine weitere glueckliche Fuegung hatte ich euch noch gar nicht mitgeteilt: Vorgestern hat es wie aus Kuebeln geschuettet hat und ich hab mich unter einem Sonnenschirm einer Kaffeebar in Sicherheit gebracht - daraufhin hat mich einer der Bedienungen hereingwunken und mir einen Schirm in die Hand gedrueckt. Geschenkt!! Eine verrueckte liebenswerte Stadt...
aber jetzt muss ich dringend zum Frisoer (ich hatte gestern einen Termin, den meine Friseurin offensichtlich vergessen hatte und - welch ein Glueck! - ich kann HEUTE einen Termin wahrnehmen!!)
Bis demnaechst!
Gestern abend fand also diese Open Air-Auffuehrung statt, die nicht nur atemberaubend, sondern auch kostenlos war (was mich ein bisschen an "Das Fest" in Karlsruhe erinnert hat). Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals eine Oper besucht zu haben, mir war kam aber spontan in den Sinn, wie Richard Gere in Pretty Woman zu Julia Roberts sinngemaess sagte: 'Entweder man hasst die Oper, oder man liebt sie.' Ich denke, ich liebe sie. Oder die Menschen, mit denen ich das erlebt habe. Zu sechst sassen wir (zeitweise etwas verfroren) inmitten hunderter von anderen Menschen, die eine Art Picknick mit der Oper verbanden. Es war so untypisch fuer das, was man sich sonst unter einer Opernauffuehrung vorstellt. Aber es war gut, einfach nur schoen!
Und was noch besser ist: Gestern waehrend der Auffuehrung hat mir Dan angeboten, mit mir die Great Ocean Road abzuklappern - in zwei Tagen , wie ich es mir gewuenscht hatte. Manchmal kann ich gar nicht fassen, wie sich grossartige Gelegenheiten auftun - und ich so viele davon nutzen kann.


Oh, und eine weitere glueckliche Fuegung hatte ich euch noch gar nicht mitgeteilt: Vorgestern hat es wie aus Kuebeln geschuettet hat und ich hab mich unter einem Sonnenschirm einer Kaffeebar in Sicherheit gebracht - daraufhin hat mich einer der Bedienungen hereingwunken und mir einen Schirm in die Hand gedrueckt. Geschenkt!! Eine verrueckte liebenswerte Stadt...
aber jetzt muss ich dringend zum Frisoer (ich hatte gestern einen Termin, den meine Friseurin offensichtlich vergessen hatte und - welch ein Glueck! - ich kann HEUTE einen Termin wahrnehmen!!)
Bis demnaechst!
11. Dezember 2009
Irgendeiner muss es ja tun
Es geht weiter. Das ist seit gestern beschlossene Sache. Naechster Halt ist Sydney, obwohl ich die Great Ocean Road nciht gesehen habe. Das ist insofern ziemlich schade, als dass ich keine Tagestour mit dem Bus dorthin machen wollte, weil ich einen entspannten 2-Tages-Stop vor Augen hatte. Leider arbeiten auch hier viele Backpacker (in etwa 'Rucksack-Touristen') oder haben die malerische Kuestenstrasse bereits gesehen. Das macht aber nicht, es ist nur ein weiterer Grund, wieder mal hierher zu kommen. ;-)
Ich war gerade gestern schon wieder Salsa tanzen, weil ich nun wirklich wieder angefixt bin. Ich war mit Dan und einem seiner Freunde in einer Salsa-Bar und es war beinahe noch besser als vorgestern. Und das Beste kommt jetzt: Dan's Freund Ray wohnt in Brisbane und ich werde wahrscheinlich dort mit ihm und ein paar anderen Leuten Silvester verbringen koennen! Den Plan, in Sydney ins neue Jahr zu starten habe ich bereits vor einer ganzen Weile aufgegeben, da die Preise fuer Hotels, Motels und Hostels ueberdimensional in die Hoehe geschnellt sind und oft auch ein Mindestaufenthalt (bis zu 10 Tage!!) gefordert wird. Das ist zT nicht nur unverschaemt, sondern auch mit meiner Zeit hier unten nicht vereinbar... Bleibt dran, wenn ihr wissen wollte, wie's weiter geht! :-)
Liebe Gruesse und Kuesse in die Heimat - bis demnaechst!!
Ich war gerade gestern schon wieder Salsa tanzen, weil ich nun wirklich wieder angefixt bin. Ich war mit Dan und einem seiner Freunde in einer Salsa-Bar und es war beinahe noch besser als vorgestern. Und das Beste kommt jetzt: Dan's Freund Ray wohnt in Brisbane und ich werde wahrscheinlich dort mit ihm und ein paar anderen Leuten Silvester verbringen koennen! Den Plan, in Sydney ins neue Jahr zu starten habe ich bereits vor einer ganzen Weile aufgegeben, da die Preise fuer Hotels, Motels und Hostels ueberdimensional in die Hoehe geschnellt sind und oft auch ein Mindestaufenthalt (bis zu 10 Tage!!) gefordert wird. Das ist zT nicht nur unverschaemt, sondern auch mit meiner Zeit hier unten nicht vereinbar... Bleibt dran, wenn ihr wissen wollte, wie's weiter geht! :-)
Liebe Gruesse und Kuesse in die Heimat - bis demnaechst!!
10. Dezember 2009
Kunterbunt und immer anders
Was soll ich sagen? Der erste Grossstadt-Schock ist verdaut und ja, mir gefaellt Melbourne immer besser. In habe in den vergangen Tagen einen ziemlich kulturlastigen Marathon hinter mich gebracht. Unter anderem kann ich einen Besuch im Kunstmuseum und einer aeusserst professionellen Modenschau von Studenten verbuchen (Stella, da hab ich unweigerlich an dich denken muessen!!). Entspannt hab ich bei einem Espresso in einer der unzaehligen engen, aber sehenswerten Gaesschen und auch am nahe gelegenen Strand, dem St. Kilda Beach - gestern hatten wir mit 25 Grad naemlich astreines Badewetter. Zum Mittagessen bin ich gestern mit Dan gewesen, der in der Innenstadt arbeitet. Lionelle hat mir seinen Freund 'ausgeliehen', damit er mir die Stadt zeigt. Das hat so gut funktionert, dass wir abends Salsa tanzen waren. Oh mann, das habe ich wirklich eeewig nicht mehr gemacht und ich hatte eine Menge Spass!! Ich war das letzte Mal vor etwa drei Jahren tanzen und davor haeufiger in Heidelberg mit einem Freund aus, aber es hat trotzdem noch richtig gut geklappt. Zugegeben, Dan fuehrt weiss auch, wie man fuehrt... :-D

Derzeit ueberlege ich krampfhaft, ob ich noch irgendwie die Great Ocean Road entlang touren soll, die Richtung Adelaide fuehrt. Die Kueste soll atemberaubend schoen sein, aber ich treffe niemanden, der momentan dorthin moechte. Die Touren dorthin sind meiner Meinung nach nicht so der Renner, daher schwanke ich derzeit stark zwischen einer Tour und der Weiterreise nach Sydney. wie's weiter geht?! Ich lass es euch wissen!
Bis demnaechst!

Derzeit ueberlege ich krampfhaft, ob ich noch irgendwie die Great Ocean Road entlang touren soll, die Richtung Adelaide fuehrt. Die Kueste soll atemberaubend schoen sein, aber ich treffe niemanden, der momentan dorthin moechte. Die Touren dorthin sind meiner Meinung nach nicht so der Renner, daher schwanke ich derzeit stark zwischen einer Tour und der Weiterreise nach Sydney. wie's weiter geht?! Ich lass es euch wissen!
Bis demnaechst!
8. Dezember 2009
Welcome to Australia/ Willkommen in Australien
Hey da draussen,
seit gestern bin ich in Melbourne und ich kann euch sagen, dass ich ein paar Tage laenger in Neuseeland haette verbringen sollen. Das Wetter hier in Melbourne ist bescheiden, heute regnet es sogar! AAAAAAAHHH! Das ist nicht gut. Hinzu kommt der Kulturschock, denn 3,6 Mio Einwohner sind nicht zu vergleichen mit den gemuetlichen, kleinen Orten, die ich waehrend der vergangenen 4 Woche besucht habe. Ich will hier weg. Aber zuvor sollte ich noch die Great Ocean Road befahren, denn das Panorama muss ueberwaeltigend sein. Die beinfdet sich auf dem Weg nach Suedwesten und ist sicher nicht so aufregend im Dauerregen, also werde ich hier noch ein paar Tage ausharren und Museen besuchen. Die gibt es hier zu hauf! Gestern habe ich einen kurzen Blick in die Innenstadt geworfen und mir bereits das Museum fuer neue Medien zu Gemuete gefuehrt, wo die Entwicklung des "bewegten Bildes" gezeigt und auch multimedial begleitet wird. Das bedeutet, dass man das Museumsgeschehen aktiv erleben kann. Unter anderem darf man auch Computerspiele ausprobieren und ich hab mich gar nicht zwischen der Nintendo Wii und dem guten alten Megadrivespiel 'Sonic, the Hedgehoge' entscheiden koennen... :-) als ich dann in meinem Hostel ankam, bin ich totmuede ins Bett gefallen und habe von 18.30 Uhr bis heute mrgen gegen 8.30 geschlafen. Das habe ich wohl gebraucht...
Die letzten beiden Tage waren uebrigens noch einmal richtig schoen, was die Leute um mich herum angeht: Elena, Julia und Lion haben mich morgens frueh zum Flughafen gebracht und sind dafuer die ganze Nacht aufgeblieben. DANKE EUCH NOCHMAL!!
Nachdem ich in Australien angekommen bin, habe ich mich erst einmal mit einer neuen Telefonnummer versorgt und gleich meinen Australien-Bekanntschaften kurzgeschlossen. Nat in Melbourne und Timmy in Perth haben mich gleich angerufen, was mich wirklich gefreut hat. In Brisbane werde ich irgendwann auch Natalie treffen, die ich noch aus meiner Schulzeit in Pforzheim kenne. Sie arbeitet schon eine ganze Weile dort und irgendwie wird sie wohl nicht so schnell nach hause kommen.
Heute abend werde ich versuchen, noch ein paar Kontakte in Brisbane aufzufrischen, die ich waehrend meiner Zeit in Neuseeland knuepfen konnte. Irgendwie kennt man doch immer jemanden hier unten - ich bin also nicht alleine. Juchuuu! :-)
Bis demnaechst!!
seit gestern bin ich in Melbourne und ich kann euch sagen, dass ich ein paar Tage laenger in Neuseeland haette verbringen sollen. Das Wetter hier in Melbourne ist bescheiden, heute regnet es sogar! AAAAAAAHHH! Das ist nicht gut. Hinzu kommt der Kulturschock, denn 3,6 Mio Einwohner sind nicht zu vergleichen mit den gemuetlichen, kleinen Orten, die ich waehrend der vergangenen 4 Woche besucht habe. Ich will hier weg. Aber zuvor sollte ich noch die Great Ocean Road befahren, denn das Panorama muss ueberwaeltigend sein. Die beinfdet sich auf dem Weg nach Suedwesten und ist sicher nicht so aufregend im Dauerregen, also werde ich hier noch ein paar Tage ausharren und Museen besuchen. Die gibt es hier zu hauf! Gestern habe ich einen kurzen Blick in die Innenstadt geworfen und mir bereits das Museum fuer neue Medien zu Gemuete gefuehrt, wo die Entwicklung des "bewegten Bildes" gezeigt und auch multimedial begleitet wird. Das bedeutet, dass man das Museumsgeschehen aktiv erleben kann. Unter anderem darf man auch Computerspiele ausprobieren und ich hab mich gar nicht zwischen der Nintendo Wii und dem guten alten Megadrivespiel 'Sonic, the Hedgehoge' entscheiden koennen... :-) als ich dann in meinem Hostel ankam, bin ich totmuede ins Bett gefallen und habe von 18.30 Uhr bis heute mrgen gegen 8.30 geschlafen. Das habe ich wohl gebraucht...
Die letzten beiden Tage waren uebrigens noch einmal richtig schoen, was die Leute um mich herum angeht: Elena, Julia und Lion haben mich morgens frueh zum Flughafen gebracht und sind dafuer die ganze Nacht aufgeblieben. DANKE EUCH NOCHMAL!!
Nachdem ich in Australien angekommen bin, habe ich mich erst einmal mit einer neuen Telefonnummer versorgt und gleich meinen Australien-Bekanntschaften kurzgeschlossen. Nat in Melbourne und Timmy in Perth haben mich gleich angerufen, was mich wirklich gefreut hat. In Brisbane werde ich irgendwann auch Natalie treffen, die ich noch aus meiner Schulzeit in Pforzheim kenne. Sie arbeitet schon eine ganze Weile dort und irgendwie wird sie wohl nicht so schnell nach hause kommen.
Heute abend werde ich versuchen, noch ein paar Kontakte in Brisbane aufzufrischen, die ich waehrend meiner Zeit in Neuseeland knuepfen konnte. Irgendwie kennt man doch immer jemanden hier unten - ich bin also nicht alleine. Juchuuu! :-)
Bis demnaechst!!
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