

Seit dem 4. Februar bin ich wie gesagt ausgewandert, um mich mit meinem Freund Martin aus Sydney zu treffen. Wir sind beide am selben Tag nach Mumbai (ehemals Bombai) geflogen, um 16 Tage miteinander zu reisen. Mumbai ist unheimlich vielschichtig, was einem aber zuallererst auffaellt ist der Dreck und der Laerm. Der Verkehr regelt sich kaum anhand von Ampeln als vielmehr durch mehrfaches hupen und Handzeichen. Armut ist hier ueberall ersichtlich und man muss einfach zeitweise die Augen verschliessen, um nicht zu sehr mitgenommen zu werden. Ich habe einen Ausflug an den Rand eines der unzaehligen Slums gemacht, die aus Wellblechhutten bestehen und kann immer noch nicht fassen, wie gut es mir und allen Daheimgebliebenen geht.


Seit Martin angekommen ist, haben wir uns die 21 Mio. Einwohnerstadt genauer angesehen: Wir waren im Kunstmuseum; am Bahnhof, der vor Menschen nur so wimmelt; sind bummeln gegangen und haben uns durch den Smog gekaempft; waren im Kino und haben uns den chaotisch anmutenden Film, den wir auf hindu angeschaut haben, mit sagenhaft gutem Karamelpopcorn versuesst; haben das Ghandi-Museum besichtigt, in welchem dieser grossartige Mensch zeitweise tatsaechlich gelebt hat; uns die haengenden Gaerten angesehen. Das war ganz schoen viel in den vergangenen zwei Tagen und dennoch haben noch ganze zwei Wochen,um uns einen weiteren Eindruck ueber dieses Land zu verschaffen.
Ich versuche euch bestmoeglichst auf dem Laufenden zu halten. Bis demnaechst!
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