Die Tage in Jeffreys Bay (auch Jay Bay genannt) waren die entspanntesten. Das Hostel war toll, die Leute offen, der Strand klasse und das Meer quasi mein bester Freund. Ich war morgens immer recht früh wach und musste einfach an den Strand. War einmal joggen, einmal wg. einiger Bierchen am Vorabend nur spazieren. Immer gegen 6 Uhr, aber das macht mir nichts aus. Die Sonne geht gegen 5.30 auf und erst gegen 20 Uhr unter. Das muss man ausnutzen! Die Temperaturen sind erträglich, 24-26 Grad, Brise, Wassertemperatur ca 20 Grad. Ein kleines Paradies.
Wir sind von Jay Bay aus auch in den Ado Elephant Park gedüst. Wir haben dafuer zu viert ein Auto gemietet Port. Mit dem Auto kann man dort im Park herumfahren, auf markierten Straßen, bzw Pfaden. Von dort aus kann man dann mit etwas Glück die Tierwelt beobachten, ähnlich einer Safari. Gesehen haben wir tatsächlich einige: Zebras, diverse Springbockarten/ Gazellen, 'Pumbas' (ihr kennt doch sicher das Schwein aus Koenig der Löwen?) und natürlich jede Menge Elefanten. Einmal sogar eine riesige Herde, die uns quasi über den weg gelaufen ist. Mit jungen Elefanten und auch einem richtig kleinen Baby. Wir waren nur am Staunen, sag ich euch.
Ich war bis dahin immer noch unterwegs mit den beiden Norwegerinnen. Wir sind schon nach wenigen Tagen so zusammengewachsen, dass wir darauf angesprochen wurden, ob wir nicht Schwestern seien. Ich kann euch sagen, sie sind wirklich etwa ganz besonderes. Ich bin froh, dass ich sie kennenlernen durfte und wir unsere Reiseroute so gut in Einklang bringen konnten. Mein letzte Tag in Südafrika war auch gleichzeitig der Abschied von den maedels. Das war hart. An dieser Stelle keine details, aber gab feuchte Augen auf allen Seiten. :/ Ich vermisse sie jetzt schon.
Am 1.2. bin ich also mit dem Flieger von Port Elizabeth ueber johannesburg nach Dar Es Salaam (Tansania) geflogen. Zu meiner Überraschung hat mich Martin vom Flughafen abgeholt. Das war echt ne Nummer. Immerhin kam er gegen Mittag nach ca 23h Flug aus Australien hier an. Aber so ist er halt.
Mein erster Eindruck von Tansania: fuehlt sich ersten Moment wie Indien an. Laut, der Verkehr ist chaotisch, viele Menschen auf und neben den Strassen, kleine Verkaufsbuden bestimmen das Straßenbild. Aber: die Menschen hier sind nicht so aufdringlich wie in Indien. Ja, sie präsentieren ihre Waren. Aber wenn du nicht interessiert bist, lassen sie sich in Frieden und ziehen weiter. Gleichzeitig ist es trotz der vermeintlichen Unordnung sauberer als in Indien. Die Geruchswelt ist nicht vollgesogen von markanten Gerüchen wie Gewürzen, Abwasser oder Abgasen. Aber vergessen wir mal Indien: Tansania mit Südafrika zu vergleichen ist sehr schwer. SA ist sehr stark westlich gepraegt, dass man es im ersten Moment beinahe kaum als europäisches Ausland bezeichnen kann. Verrückt.



Egal, schon heute ging's weiter mit dem Flieger nach Arusha. Gerade haben wir die Truppe kennengelernt, mit der wir auf Safari gehen werden. Amis, Kanadier und Belgier sind an Board. Wird sicher ne nette Kiste. Morgen früh brechen wir auf und campen. Ich erzähle euch dann nächste Woche, wie's war.
Bis bald, ihr Lieben!
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