21. November 2009

Weiter geht's gen Sueden

Nach nur einer Nacht in Oumaru bin ich nach Dunedin (sprich: Daniidan)weitergezogen, wo die naechsten Abenteuer auf mich gewartet haben. Dort im Hostel bin ich mit Jonathan aus Hamburg ins Gespraech gekommen und er hat mir freundlicherweise seinen Laptop ausgeliehen hat, damit ich euch schreiben kann. Nochmal ein grosses Dankeschoen an dich, wo auch immer du auch stecken magst! Abends bin ich mit ihm und Thomas aus Dresden on tour gegangen, um weitere Tiere zu beobachten. Und tatsaechlich, in der Sandfly Bay, die sich auf der Otago Peninsula befindet, haben wir einige entdeckt: eine ganze Seeloewen-Familie! Die maechtigen Raubtiere (diese Robbenart muss wirklich tatsaechlich dort eingeordnet werden) waren wirklich aktiv und haben gespielt. Leider konnte ich keine tollen Photos machen, da es bereits gedaemmert hat und wir zweitens eine schlechte Position zwischen den Tieren und dem Meer eingenommen hatten. Das sollte man lieber nicht tun, denn wenn sich die Robben angegriffen fuehlen, ziehen sie sich entweder zurueck ins Wasser oder greifen denjenigen an, von dem sie sich bedroht fuehlen. Beide Kriterien auf einmal zu erfuellen ist nicht besonders ratsam. Also nichts wie weiter den Strand entlang. Leider haben wir keine Pingus mehr entdecken koennen, aber ma kann schliesslich nicht alles auf einmal haben. Zurueck im Hostel haben wir den Abend mit ein paar Bier ausklingen lassen.

Am naechsten Morgen habe ich im Hostel schon wieder ausgecheckt, denn ich habe Scott erreichen koennen, einen anz lieben Kerl, den ich im Hostel in Christchurch kennen gelernt habe. Seine Eltern besitzen eine Farm in Pikarau und er hat mich eingeladen, dort ein wenig zu bleiben. Und weil ich a) sowieso vorhatte, Couchsurfing zu betreiben und b) kaum eine bessere Gelegenheit bekommen werde, so nah an waschechte "Kiwis" (so nennen sich die Neuseelaender) heranzukommen, nehme ich das Angebot natuerlich gerne an.
Aber nochmal zurueck zu den letzten Stunden in Dunedin: Ich habe mich nach dem Check-out nochmal in den Whirlpool zurueck gezogen, der in dieser Unterkunft zur Verfuegung stand. Das war eine reine Wohltat. Danach war ich shoppen (die Katze laesst das mausen nicht, ihr wisst ja...) und hab mich zum Lunch (= Mittagessen) mit Brad getroffen, den ich auf dem Weg nach Oumaru im Bus getroffen habe. Er hat sich nach seiner Pause von der Arbeit weg geschlichen, um mir noch ein bisschen mehr von der Stadt zu zeigen. Naja, nicht weggeschlichen. er wollte fragen, ob er ein bisschen laenger wegbleiben darf und sein Vorgesetzter war nicht da. Kein 'nein' ist halt auch ein 'ja' (?!) ... Typisch Kiwi halt! Wir sind also noch die Kirche und das wunderhuebsche Bahnhofsgebaeude besichtigen gegangen. Nach der kleinen Extra-Tour empfahl er mir noch, die steilste Strasse der Welt anzuschauen, was dann meine letzte Aktion war. Ich bin ganz nach oben gestiefelt. Es war wirklich steil. :)

Was ich danach alles mit Scout Scott erlebt habe, erzaehle ich euch gleich.

Watch out!! :)

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"La vida es corta pero una sonrisa sólo precisa un segundo." [altes kubanisches Sprichwort] Warum verrate ich euch Binsenweishe...