20. Dezember 2009

Unfassbar, unbeschreiblich, unbezahlbar

Sydney zu verlassen scheint eine groessere Herausforderung zu werden, als ich dachte. Ich wollte gestern gehen, aber ich habe meinen Bus nach Byron Bay nicht rechtzeitig gebucht und nun ist es Montag, Tag 8 in ein- und derselben Stadt. Hier zu bleiben ist allerdings nicht wirklich schlimm, immerhin ist in der vergangenen Woche viel passiert: Neben dem ersten Surftraining am Strand ist mein erstes, offizielles Couchsurfing-Experiment geglueckt, ich war am Wochenende auf Photo-Safari; in den Blue Mountains, die eine gute Stunde von der Stadt entfernt liegen; mit dem Kajak ein paar Buchten erkunden; habe auf dem Boogie Board gegen Wellen gekaempft; mich in den unzaehligen Museen unter anderem mit Astronomie, den 80er Jahren und zeitgenoessischer Kunst beschaeftigt; war im Rotlichtviertel der Stadt tanzen (Kings Cross ist Rotlicht- und Ausgehviertel zugleich) und mich gezwungen, alle moeglichen Biersorten zu probieren (war gar nicht so schwer).

Hier ein paar Impressionen aus der Photo-Safari in den Blue Mountains:



Nebenbei bin ich mit einem Millionaer um die Haeuser gezogen (er faehrt nen Honda und wohnt in einer WG), habe mir von Kameramann Martin ueber seine letzte Begegnung mit dem Dalai Lama erzaehlen lassen (es war bereits das dritte Mal, also nicht mehr ganz so besonders fuer ihn) und bin meinem ersten Kaenguruh begegnet (es ist frisch vom Grill gehuepft und war 'medium raw'). Wo wir gerade beim Essen sind - es gab Sushi, indische und thailaendische Kueche und Fruehstuecken war ich auch das ein oder andere Mal (meist gegen Mittag). Den wohl groessten Schreck meines Lebens habe ich erlebt, als ich beim Online-Banking ein geraeumtes Konto vorfand (kein Scherz! Hat sich aber alles aufgeklaert, ich bin doch nicht mittellos - Gott sei Dank!).

Ich bin durchweg begeistert von der Freundlichkeit der Ortsansaessigen und deren Art zu leben und hatte Spass mit einer alten Freundin aus Deutschland. Was ich hier lasse ist Musik aus Deutschland (jaaa, so manch einer steht auf MIA und Clueso) und ein Stueck Herz. Was Glueck ist? Keine Ahnung, es fuehlt sich jeden Tag anders an - genau wie das Leben in dieser Stadt.

Bis demnaechst!

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"La vida es corta pero una sonrisa sólo precisa un segundo." [altes kubanisches Sprichwort] Warum verrate ich euch Binsenweishe...