17. Dezember 2009

Sonne, Strand und (couch)surfing

Es ist vollbracht, ich habe mein erstes offizielles Couchsurfing-Erlebnis hinter mir. Genauer gesagt zwei. Am Dienstag habe ich mein Profil auf couchsurfing.org erstellt und gleich relativ viele Antworten bekommen. Nachdem ich mich schon am Dienstag das erste Mal mit meinem aktuellen Gastgeber Aaron getroffen habe, sind wir die letzten beiden Tage am Strand rum gegammelt, haben uns dort mit Natalie getroffen, die ich noch aus Pforzheim kenne und eine entspannte Zeit gehabt.

Wie kann solche Menschen uebers Internet finden, fragt ihr euch?! Auf der Internetseite von couchsurfing.org erstellt man wie gesagt ein Profil und beantwortet einen Haufen Fragen (bspw. Interessen oder den Grund fuer das Interesse am Couchsurfen). Gegen eine geringe Gebuehr kann man sein Profil verifizieren lassen, das bedeutet, dass die Betreiber der Seite die angegebenen Profildaten ueberpruefen und einen danach als tatsaechlich existierende Person ausweisen. Das geschieht vor dem Hintergrund, die Sicherheit aller Teilnehmer so weit wie moeglich zu gewaehrleisten.

Wenn man also durch die Profile klickt, bleibt man unweigerlich beim ein oder anderen haengen. Aaron fiel auf, weil er unter dem Punkt Philosophie 'Keeping the beer cold' (in etwa: Er bemueht sich darum, das Bier kuehl zu halten) angegeben hatte. Bei den anderen Gastegebern waren es andere Gruende, er war lediglich der schnellste, der mir geantwortet hatte.

Und nachdem wir am Dienstag abend feiern waren, gings dann Mittwoch an den Whale Beach, der weniger von Touris besiedelt ist. Dort war ich weniger surfen, als vielmehr am Strand ueben, wie man mit dem Board umgeht. Allein aus einer liegenden Position auf die Beine zu kommen, ist gar nicht so einfach - auch waehrend einer Trockenuebung. Nach einer Weile haben wir uns dann Boogie Boards geschnappt und haben uns den Wellen baeuchlings gestellt. Das hat unheimlich viel Spass gemacht. Wie ihr auf dem Bild hier erkennen koennt, kann man sich einfach auf das Brett legen und sich mit einer geeigneten Welle zurueck zum Strand tragen lassen. Klingt ein wenig traege, aber bis man eine geeignete Stelle zum Abpassen der Welle gefunden hat und eine genuegend grosse Welle mitnehmen kann, muss man sich durch einige (!) andere Wellen kaempfen, was alleine schon maechtig Spass macht. Hat man eine vermeintlich gute Welle vor der Nase, heisst es schnell rumdrehen und paddeln was geht! Wooooohoo! ;-)




Was ich sonst noch gemacht habe? Surfer beobachtet (damit kann man sich eine Weile beschaeftigen), mich mit Natalie getroffen, abends am Darling Harbour Essen gewesen, meinen ersten Sonnenbrand eingefangen (ja, leider!) und einen anderen Couchsurf-Gastgeber auf einen Drink getroffen. Letzterer war eher, naja, lasst mich sagen 'alternativ'.

Ob mein Segelturn heute abend stattfindet, weiss ich noch nicht. Es regnet heute und mein naechster Couchsurf-Gastgeber hat mir dahingehend noch nicht Bescheid gegeben. Drueckt mir die Daumen, dass ich heute abend in den Sonneruntergang segeln kann! :-D

Bis demnaechst!

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Der Countdown läuft

"La vida es corta pero una sonrisa sólo precisa un segundo." [altes kubanisches Sprichwort] Warum verrate ich euch Binsenweishe...